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Der Betriebskomiker

Kolumnen Ab und zu muß man im Leben auch Stellung beziehen. Uns geht es gut in Deutschland. Das heißt aber nicht, dass hier alles toll ist. Also wird aus einer besonderen Sicht Klartext gesprochen

Beispiele Was ist verrückt ? Und was ist normal ? Dazu finden sich ein paar Beispiele. Jeder kann sich seine eigene Meinung bildenUnter den Mitarbeitern großer und mittlerer Betriebe macht derzeit eine Geschichte die Runde, die wie keine zweite geeignet ist, den Zustand des deutschen Managements zu charakterisieren. Zwar satirisch, aber durchaus realitätsbezogen. Und das erzählt man sich hinter vorgehaltener Hand :Um herauszufinden, welche Management – Strategien besser seien, die der Japaner oder die der Deutschen, beschließt man, einen Ruderwettbewerb auf dem Rhein zu veranstalten. Beide Teams trainieren hart in ihren Achtem und schließlich kommt der große Tag der Entscheidung. Ergebnis: Der japanische Achter gewinnt mit einem Vorsprung von einem Kilometer. Das deutsche Top- Management ordnet sofort eine Analyse des Desasters an. Aus profilierten Stabsleuten wird ein Projekt-Team gebildet, das unverzüglich an die Arbeit geht. Nach einem vierteljährigen Research, der mit kostenintensiven Reisen nach Japan verbunden ist, findet man die Erklärung: Die Japaner harten - für die Deutschen völlig unerwartet - sieben Ruderer und einen Steuermann eingesetzt, die Deutschen dagegen einen Ruderer und sieben Steuermänner. Daraufhin beauftragt das Top-Management ein namhaftes Unternehmensberatungs-Institut. Es soll die Führungs-Strukturen des deutschen Verlierer - Teams schonungs- und lückenlos analysieren. Ergebnis der Studie des Unternehmenberatungs-lnstituts: Beim deutschen Team wurde zuviel gesteuert und zu wenig gerudert. Das führte dazu, daß die Ausführung der Aufgabe mangelhaft war, obwohl es eine klare Zielvorgabe seitens des Top-Managements gegeben hatte. Vorschlag des namhaften Unternehmensberatungs-lnstituts: Die Kompetenzen im deutschen Achter klar zu umreißen, und zwar wie folgt: Vier Steuerleute rapportieren künftig an zwei Abteilungs- Steuerleute die wiederum einem Steuerdirektor direkt unterstehen. Sie alle dirigieren den Ruderer, aber diesmal mit klar abgegrenzten Kompetenzen. Für den Ruderer selbst wird mit großem Verwaltungsaufwand ein fein ausgeklügeltes Leistungs- Bewertungssystem eingeführt in dessen Rahmen sein Aufgabenbereich erweitert wird. Er bekommt mehr Verantwortung für seinen unmittelbaren Aufgabenbereich das Rudern. So gerüstet, startet man zur Revanche. Ergebnis: Die Japaner erzielen diesmal einen Vorsprung von zwei Kilometern. Das Top-Management reagiert sofort: Der Ruderer wird wegen Unfähigkeit entlassen. die vier einfachen Steuerleute kurze Zeit später ebenfalls gefeuert und kurz darauf auch die beiden Abteilung- Steuerleute. Der Steuerdirektor wird befördert, weil aus einem Bericht hervorging, daß er sein Bestes gegeben hatte. Das Boot wird verkauft, sämtliche Investitionen in ein Nachfolgeboot mit besonders großen Werbeflächhen für Sponsoren werden gestoppt. Die Zahl der Stabsleute wird erhöht, das Unternehmensberatungs-Institut erhält eine Erfolgsprämie und die eingesparten Investions-Mittel werden dem Top-Management als Leistungsprämie ausbezahlt. Diese Geschichte wird - wie erwähnt - zur Zeit in allen mögliche Variationen kolportiert und trägt zur Erheiterung jeder Runde bei, in der sie erzählt wird Sie ist symptomatisch für den Zustand vieler Firmen in denen die Entscheidung über den richtigen Weg des Unternehmens weit weg von jeder Praxis getroffen werden. Unternehmen in denen z. B. Jungakademiker ohne Lebens- und Berufserfahrung bestimmen was zu tun und zu lassen ist. Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Firmenpleiten, die allein darauf zurückzuführen sind. Es gibt aber auch eine ganze Reihe von Zusammenbrüchen großer Firmen, die deshalb passierten, weil sich das Management verselbständigt und sich der Kontrolle des Aufsichtsrats entzogen hatte. Einen Aufsichtsrat, der diesen Namen nicht verdient. Denn in Deutschland sitzen Leute in 15 bis 30 Aufsichtsräten gleichzeitig. Solche Leute über die währe Situation des Unternehmens zu täuschen, ist kein Kunststück. Und noch etwas fällt auf: Je weiter die Angestellten einer Firma vom eigentlichen Produktions- oder Dienstleistungsprozeß entfernt sind, um so mehr Geld verdienen sie. Der Arbeiter an der Werkbank oder in der Montagehalle oder der Außendienst-Mitarbeiter vor Ort wird am schlechtesten bezahlt. Der oberste Manager, wie immer er sich auch titulieren mag, verdient das Tausendfache z. B. zwei Millionen pro Jahr, der Arbeiter vielleicht 30 höchstens 50.000 DM, da muß er schon viel Überstunden machen und seine Gesundheit ruinieren. Wofür er dann neuerdings im Krankheitsfalle bestraft wird. Meine Frage ist dann immer: Was leistet der oberste Chef so viel mehr als Arbeiter, daß es sich in solchen krassen Geld-Unterschieden ausdrucken muß? Leistet er wirklich das Tausendfache mehr ? Die Antwort lautet eindeutig: nein. Dann wird gesagt ja, aber der oberste Chef trägt auch die größte Verantwortung Bei Firmenpleiten ist jedoch von Verantwortung der obersten Konzernleitung nicht mehr die Rede oder haben sie schon einmal gehört, daß eine Konzernleitung ihre Tantiemen dazu verwendet hat, um einen Sozialplan zu finanzieren ? Oder daß die Manager, die arrogant und dumm handelten, dafür eingesperrt wurden, weil sie die Verantwortung trugen ? Ich nicht. Diejenigen, welche die eigentliche Arbeit leisten von der all die großen Herren leben, kommen immer zu kurz. Deshalb beschäftigt mich seit vielen Jahren die Frage, die auch Kurt Tucholsky schon beschäftigte: Wohin gingen an dem Abend als die Chinesische Mauer fertig war die Arbeiter ?, von Hans-Joachim Ehlers aus Raum & Zeit 85/97

Kölner Seite Wre lieben unser Land, wenn da nicht die Schlacht von Worringen gewesen wäre. Wir lieben auch unsere Kölner, vielleicht nicht so wie es sein sollte, aber wie könnten die Düsseldorfer die Besten sein, wenn es keine Kölner gäbe

Kollegen Kollegen gibt es viele. Deshalb werden an dieser Stelle mal positive und negative vorgestellt. Dabei verschwimmen die Grenzen immer mehr

Ratinger Hof Hofberichterstattung: Punk in Düsseldorf: Nachdem es nun wieder mega-in ist, über die Entstehung Punk, Neuer Deutscher Welle und New Wave genau Bescheid zu wissen, habe ich auch mal einige Fotos ausgepackt. Sie stammen alles aus dem Jahre 1982. Dieses ganze Thema wurde schon 2003 Thema einer Ausstellung in der Düsseldorfer Kunsthalle: Zürück zum Beton. Passend dazu das Buch: Verschwende Deine Jugend. Ich finde, dieses Buch war etwas einseitig auf bestimmte Personen bezogen. Vielleicht kommen ja andere, die auch mal weitere Sichtweiten eröffnen. Zusätzliches Material findet Ihr auch auf der Seite vom Ratinger Hof. Dort habe ich auch meine Fotos zur Verfügung bestellt. Ein umfangreiches Fotobuch zum diesem Thema hat inzwischen Ralf Zeigermann veröffentlicht. Erhältlich ist es unter anderem im Stern-Verlag. Aber 44 Euro plus Stahlbox als Verpackung ist ein bißchen teuer. Achtung: Nur mit Kennwort zugänglich

Gottfried Schultz Diese Firma ist besser bekannt unter dem Namen Volkswagen Nordrhein. Dort habe ich 1994 meinen Polo gewonnen. Leider knüpfe sich daran auch eine Serie von Pannen. Doch von Anfang an: Nachdem ich meinen Wagen abgeholt hatte, kam er erst für ca. 2 Wochen in die Garage. Zuvor sollte noch mein alter Opel verkauft werden. Danach wurde der Polo angemeldet. Die erste Probefahrt unternahm ich mit 2 Freunden, die beiden aus der KFZ-Branche kamen. Kaum fuhren wir um die erste Kurve vernahmen wir schon ein Geräusch. Beide wußten direkt, um was es sich handelte: Die Radbleche schleiften an den Reifen. Da ich als Sonderausstattung auch noch breitere Reifen bekommen, half alles nichts: Einer mußte aussteigen. Am nächsten Montag riefe ich direkt bei Schultz an. Am nächsten Tag konnte ich mein Auto vorbeibringen. Die Reifenkästen wurden umgebürdelt. Damit war das Problem erst mal behoben. Ein halbes Jahr später saß ich mit den gleichen Leute in einer Kneipe. Wir diskutierten über ABEs. Da fiel mir ein, ich habe ja auch einiges an Sonderausstattungen. Ein Blick in die Papiere verriet: Weder die Dachreling, noch das Lenkrad und die breiteren Reifen waren in die Papiere eingertagen. Also habe ich mir den nächsten Tag direkt Urlaub genommen. Erst fuhr ich zum TÜV dann zum Straßenverkehrsamt. Jetzt wurde alles korrekt eingetragen und am Ende war ich 120 DM los. So ist das halt, wenn man kein Autoexperte ist und einfach nur fahren will. Aber bei einem renomierten Autohändler setze ich solche Sachen einfach voraus. Meine erste Inspektion habe ich bei einer anderen Werkstatt durchführen lassen. Vom Kundendienst-Leiter von Schultz kam inzwischen ein Schreiben. Dort fragte er an, wie ich mit dem Auto zufrieden sei und warum noch keine Inspektion durchgeführt habe. Ich schilderte ihm den Fall. Der Mann war wirklich um Wiedergutmachung bemüht. Ich erhielt einen Gutschein über 120 DM für den VW-Shop. Leider ist das immer noch nicht das Ende der Geschichte. Die Teile im Shop sind dermaßen teuer. So hat es nur zu einem Feuerlöscher und einer Fischer-C-Cassettenbox und zu 4 Ersatz-Reifen-Schrauben gereicht. Ich muß hier noch erwähnen, daß zu diesem Zeitpunkt gerade der neue Polo auf den Markt kam. Also gehe ich mit meinen Waren zur Kasse des Shops. Dort frage ich dann nach 4 Ersatzmuttern für den Polo. Der Mitarbeiter fragt mich daraufhin, ob ich den alten oder den neuen Polo habe. Ich sage den Alten und bekomme die richtigen Schrauben. Also fahre ich mit meinen Schätzen in die Garage und will die Cassettenbox einbauen. Die paßt nicht. Bei genaueren Betrachten sehe ich was dort steht: Polo ab 1995. Also nur für den neuen Polo. Macht nichts. Am nächsten Tag kann ich die Box problemlos umtauschen. Es steht aber wieder der gleiche Herr an der Theke. Sein unglaublicher Kommentar: Das habe ich mir gedacht, daß sie wieder kommen. Warum läßt dieser Trottel dann überhaupt einen Kunden mit dem falschen Artikel aus dem Laden gehen. Mitdenken im Sinne des Kunden ist in dieser Firma wohl unbekannt. Mit meinem gewonnenen Auto hätte mir sonst was passieren können. Wäre durch das Schleifen einer der Reifen geplatzt, hätte ich wohl noch nicht mal dank der nicht eingetragenen Sonderausstattung einen Versicherungsschutz gehabt. Bei Gottfried Schultz würde ich jedenfalls niemals ein Auto kaufen. Oder liegt es mir ? Erwarte ich als Autokunde einfach zu viel ?????????

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Internet-Bilder zur Relegation

Hertha BSC

Das Tor, das nicht mehr

in der Nachspielzeit gefallen ist

Ok., einige Düsseldorfer haben den Platz zu früh gestürmt. Aber da haben die Spieler von Hertha Todesangst und greifen deshalb auch den Schiri an ?
Liebe Spieler, demnächst könnt ihr sowieso keine Auswärtsspiele mehr austragen. Bei eurem nicht eröffeneten Flughafen, da müßt ihr Angst bekommen.
Die ist dann auch berechtigt.
Ihr seid abgestiegen. Sicher nicht, weil ihr schlechte Fussballer seid, sondern vielmehr, weil ihr in der Zusammensetzung kein Team seid. Und daran ist
nur einer Schuld: Michael Preet. Seine Fehler versucht er nun, beim Sportgericht zu begradigen, was zur Posse wird. Ja. lieber Michael, der Schreiber
dieser Zeilen kennt dich sogar vom DSC 99 noch persönlich. Steig endlich ab, tritt zurück, gestehe Fehler ein. Dann steht ein Neubeginn bei einem anderen
Verein, vielleicht auch Köln nichts mehr im Weg.
So bleibt mir nicht anderes übrig, als Dir den Status als Düsseldorfer abzuerkennen.

Heimatbilder

Gehry-Bauten
Gehry-Bauten
Landtag
Landtag
Rathaus
Rathaus
Schlossturm
Schlossturm

Das Fazit vom Bedarf

Ein Symbol

Ob Til Eulenspiegel, Hoppeditz oder Hofnarr: Ihr seid Brüder im Geiste

Jeder größere Betrieb oder auch Konzern produziert und braucht die Betriebskomik. Das ist ein Feld, dem die Zukunft gehört. Aus diesem Grund will ich mich demnächst diesbezüglich auch auf dem Markt präsentieren. Jahrelange Erfahungen konnte ich ja schon in diversen deutschen Großkonzernen sammeln. Und jeden Tag kommen neue hinzu.

Hier noch ein kleiner Schriftwechsel [9 KB] mit der Commerzbank zum Thema Werbespot und wie sich diese ach so tolle Bank selber sieht.

Hier haben die Stadtwerke Düsseldorf meinen Bericht [141 KB] zu deren Karnevalssitzung in ihrer Mitarbeiter-Zeitung "Wir Stadtwerker" abgedruckt.

Praktikumsplatz zu vergeben

Wir haben einen Praktikumsplatz mit eventueller späterer Ausbildung zu vergeben. Man kann fürs Leben lernen. Wollen Sie keine Miete mehr zahlen, nie mehr putzen und saubermachen?
Dann bewerben Sie sich bei uns als Mietnomade. Wir garantieren Hochspannung, gar keine Arbeitszeiten und pro Monat ein paar hundert Euro Ersparnis.
Also heute noch Ihre Bewerbung schicken an: mietnomade(at)betriebskomiker.de
Jede Bewerbung durchläuft ein Casting und Voting im Internet. Wer nicht genommen wird, kandidiert automatisch für den Vorsitz a) FDP oder b) beim Hund

Call-Center-Abwehr

  • Ein immer größeres Ärgernis sind Anrufe von Call-Centern, die einem was aufschwatzen wollen. Zu diesem Thema möchte ich der Menschheit nun einge gute Tipps zur Abwehr mitgeben:
  • Tipp 1: Mich hat jemand angerufen, der mir ein Los der SKL verkaufen wollte. Davon hatte ich schon gehört. Es sollte verbunden sein, mit einem Auftrag bei Günter Jauch in der Show. Nachdem der nette Herr mir etwas erklären wollte, sagte ich einfach: "Augenblick, ich sitze gerade in der Straßenbahn. Die Leute hören alle zu und lachen schon, ich mache mal eben die Freisprecheinrichtung an, damit alle mitlachen können." Und schon wurde aufgelegt.
  • Tipp 2: Sobald Ihr angerufen werdet, einfach sagen: Moment, ich schalte mal eben das Aufzeichnungsgerät an und schneide das Gespräche mit.
  • Tipp 3: Wenn Ihr im Laufe des Gesprächs nach Eurer Kontonummer gefragt werdet, sagt einfach zu Eurer Frau: Gibt mir mal bitte die Kontonummer vom Finanzamt oder noch besser der Staatsanwaltschaft, die wollen hier was abbuchen.
  • Wenn das nicht hilft, was dann.

Die Sensation

Das neue Steuerformular [124 KB] wurde extra aus dem Finanzministerium entwendet. Bitte nutzt es ab sofort alle. Wer es nicht macht, wird bestraft. Er wird wahlweise Zwangsmitglied bei SPD oder CDU oder muß Lustreisen bei VW mitmachen. Ich hoffe, diei Abschreckung reicht.