Simyo

Schlechtester Mobilfunkanbierter aller Zeiten

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit fordere ich Sie letztmals auf:
mir die Richtigkeit und Berechtigung Ihrer Forderung darzulegen
oder
mir eine Unterlassungserklärung zu zuschicken.
Wann möchten Sie denn den Vertrag in Namen von Simyo auflösen?
Natürlich können Sie sich denken, dass ich bei einer solchen Firma
nicht mehr Kunden sein möchte.
Da weder Sie noch Simyo der Meinung sind, bei der dieser Gene-
rierung von unberechtigten Forderungen Auskunft geben zu müssen,
werde ich also am Wochenende bei Nichtbeantwortung Anzeige
wegen Betruges stellen.
Mit freundlichen Grüßen
-------- Weitergeleitete Nachricht --------
Betreff: 15/1593725-L (zusätzliches Mail zum Kontaktformular)
Datum: Tue, 07 Apr 2015 20:15:11 +0200
Von:
An: info@real-inkasso.de
Sehr geehrter Damen und Herren,
ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom 31.03.2015. Hiermit fordere ich
Sie ultimativ auf, Ihre die Gründe und die Einzelpositionen der
Forderung aufzuschlüsseln. Da weder Sie noch Simyp mir Auskunft
telefonisch geben wollten, habe ich mir als Termin den 18,04,2015
vorgemerkt. Sollten Sie diesen Termin nicht einhalten, werde ich zuerst
Anzeige wegen Betrug bei der Polizei erstatten.
Anbei in Kopie das Schreiben an Simyo. Dort sind noch mal die Fakten
nieder geschrieben.
Mit freundlichen Grüßen
Simyo GmbH
Verleihung eines Oskars
als kundenfreundlichster Mobilfunkanbieter Deutschlands
Sehr geehrte Damen und Herren,
den oben genannten Preis werden Sie wohl niemals bekommen. Fraglich ist
zudem, wie Sie es geschafft haben, von der Computerbild empfohlen zu
werden. Doch nach einem ganz kleinen bisschen Verärgerung über Sie,
werde ich mich nachfolgend sehr bemühen, alle Fakten aufbereitet für
Ihre nötigen internen und externen Revisionen darzustellen.
Im Mai 2014 wollte ich (inkl. Rufnummernmitnahme) bei Ihnen Kunde
werden. Angeblich klappte das schon 3 Monate nicht, wobei mir E-Plus mit
Aldi-Talk die Sache anders geschildert hatte.
Nichtsdestotrotz bekam ich endlich im August meine Karte. Als
Computerbild-Leser waren sogar die ersten 6 Monate gratis. Der Tarif mit
400 Frei-Einheiten und 1 GB Flat sollte pro Monat 15,90 Euro kosten.
Die erste Rechnung vom 13.08.2015 weist einen Betrag von 1 Euro aus.
Gut, mag sein. Nun stellt sich die interessante Fragen: Wie können
Kosten entstehen, ohne dass die Flats überschritten werden und die
Grundgebühr für die ersten sechs Monate frei sind?
Das wird wohl Ihr Geheimnis bleiben. Nichtsdestotrotz erhielt ich von
Ihnen per 08.09.2014 eine Rechnung über 29,81 Euro. Die Lastschrift ließ
ich verständlicherweise zurück buchen. Sie waren damals ebenso
freundlich diesen Betrag gut zu schreiben. Allerdings laut telefonischer
Auskunft ginge das Ganze nur, nach Abschluss der sechs Gratis-Monate.
Häh????? Ich solle das Geld überweisen war die Auskunft der Hot-Line.
Tut mir leid: Was sind das für kundenunfreundliche Praktiken.
Daraufhin habe ich Ihnen mehrfach mitgeteilt, dass der erhobene Betrag
vertragswidrig ist und deshalb auch von mir nicht noch mal bezahlt wird.
Eine mit überwiegend mit Flat-Rates freigeschaltete Karte kann keine
Kosten verursachen. Sie sahen sich leider nicht in der Lage, die 29,91
Euro irgendwie gut zu schreiben. Das ist rein Ihr Problem und nicht das
eines Kunden.
Wie dem auch sei, die Rechnungen von Ihnen sind äußerst undurchsichtig.
Es tauchen immer irgendwelche Gutschriften auf. Das ist bis März 2015
so. Dabei berechnen Sie anscheinend für den Tarif 15,80 Euro plus
Mehrwertsteuer. An die Mehrwertsteuer kann ich mich bei der
Ausschreibung in der Computerbild gar nicht mehr erinnern.
Zu Ihrer weiteren Verständlichkeit möchte ich jetzt so langsam mal
Richtung Höhepunkt kommen. Per Rechnung vom 09.03.2015 habe ich noch ein
Guthaben in Höhe von 13,97 Euro, egal ob diese Summe richtig ist oder
nicht. Umso verwunderter bin, als ich plötzlich am 07.04.2015 ein
Schreiben der Real-Inkasso vom 31.03.2015 in Händen halte.
Als Auftraggeber hat die Simyo GmbH eine Hauptforderung von 231,41 Euro
generiert. Plus Nebenkosten werden am Ende daraus 283,30 Euro.
Die Nachfrage bei Ihrer Hotline ergab, dass Sie keine Auskunft geben
wollen. Wie und warum denn dieser Betrag zu Stande kommt, soll das
ominöse Inkasso-Büro beantworten.
Auch der Anruf dort ergab nur, dass alles mit dem Schreiben vom
31.03.2015 mitgeteilt wurde.
Und jetzt noch mal für alle im Klartext: Meine letzte Rechnung weist ein
Guthaben auf, es wurde lediglich ein unberechtigter Betrag in Höhe von
29,81 Euro zurück gebucht. Wie kommen Sie dazu: a) für unberechtigte
Leistungen ein Inkasso-Büro zu beauftragen, dass Phantasie-Beträge
generiert, b) meinen Vertrag zu kündigen, c) mir keine präzisen
Auskünfte zu geben.
Ich fordere Sie ultimativ auf, mir den Forderungsbetrag darzulegen!!!!!!!!!!

Ihre Geschäftspraktiken sollen kundenfreundlich sein? Mich erinnern die
mehr an Methoden, die vielleicht im süd-europäischem Raum Gang und Gäbe
sind.
Aber mal ehrlich: Will ich bei so einem Unternehmen noch Kunde sein?
Bestimmt nicht. Mich ärgert nur, dass ich zum wiederholten Male auf eine
Empfehlung von Computerbild herein gefallen bin.
Sie werden ja sicher Verständnis haben, dass ich den Fall der Redaktion
von Computerbild so schildern muss. Zudem behalte ich mir alle
rechtlichen Konsequenzen vor. Meine Freunde, die Anwälte wollen
schließlich auch Spaß haben. Da der Fall aus einer vertragswidrigen
Leistung generiert worden, erwäge ich auch eine Anzeige bei der Polizei.
So oder so: Entweder Sie oder das Inkasso-Unternehmen müssen mir
Auskunft geben. Ich hoffe aber, dass es im Internet und/oder den
sozialen Netzwerken einen solchen Präzedenzfall noch nicht gibt.
Ihre Kündigung würde ich trotzdem gerne annehmen. Über eine
Rufnummernmitnahme wird sich dann ein neuer Provider bei Ihnen melden.

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